Ja zu mehr Haftungsverantwortung für Konzerne!


Es kann nicht sein, dass Konzerne wie Glencore im Kongo Flüsse vergiften, ohne dass sie für die von ihnen angerichteten Schäden haftbar gemacht werden. Es darf nicht sein, dass Syngenta konsequenzenlos weltweit Pestizide verkauft, die in der Schweiz längst verboten, weil gesundheitsschädlich sind. Es muss aufhören, dass Schweizer Goldraf­finerien Rohgold  aus Kinderarbeit beziehen! Für die EVP ist klar, dass Kon­zerne für Schaden an Mensch und Umwelt haften müssen und für ihre Machenschaften zur Rechen­schaft gezogen werden sollen. Genau das fordert die Konzernverantwortungsinitiative.

Über 100 Trä­gerorganisationen der Kon­zernverantwortungsinitiative sowie tausende Personen wappnen sich in Lokalkomitees bereits für den Abstimmungskampf. Unter dem Titel «Kirche für KOVI» engagieren sich auch kirchliche Organisationen und Kirch­gemeinden dafür, dass die Schweiz ihren Konzernen mehr Verantwortung für ihr Han­deln auferlegt.

Zeigen Sie Flagge!

Sie wollen auch, dass weltweit agierende Unternehmen für Schäden, die sie an Mensch und Umwelt anrichten, haften sollen? Sie haben ein Fenster zur Strasse, einen Gartenzaun oder einen Balkon? Dann bestellen Sie kostenlos eine Fahne «Konzernverantwortungsinitiative JA!»

Gegen die  Lobby der Konzerne haben wir im Abstimmungskampf nur eine Chance, wenn jeder und jede einzelne Flagge zeigt!

Ich will kostenlos eine Fahne bestellen!

 

Unterstützen Sie uns!

Auch die EVP Schweiz will sich im Abstimmungskampf für die Konzernverantwortungs­initiative einsetzen. Unterstützen Sie uns bitte und helfen Sie mit, die notwendigen Mittel dafür zusammenzubringen! 

Herzlichen Dank!

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Der Kampf im Parlament


Die EVP unterstützte im Rat den Gegenvorschlag des Nationalrates, der die wichtigsten Anliegen der Initiative aufnahm. Leider stemmte sich der Ständerat mit einem eigenen Vorschlag wiederholt gegen eine Haftungsmöglichkeit im Schweizer Aktienrecht. Er will lediglich eine Bericht­erstattungspflicht für Unter­nehmen, also eine nutzlose Hochglanzbroschüre. Nach zähem Ringen folgte leider auch die Mehrheit des Nationalrates dem ständerätlichen Vorschlag ohne Haftung und lediglich Berichterstattungspflicht.

Damit ist für die EVP-Delegation im Rat klar, dass sie die Konzernverantwortungsinitiative selbst unterstützen wird. Im anschlies­senden Gesetzgebungsprozess will sie sich dann für eine massvolle, aber wirksame Umsetzung im Sinne des ursprünglichen nationalrätlichen Gegenvorschlags einsetzen.

Infos und Argumente

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