Teilzeit nach Geburt: EVP bedauert verpasste Chance

Die Mehr­heit des Natio­nal­rats hat lei­der einen Vor­stoss abge­lehnt, der Vätern und Müt­tern nach Geburt oder Adop­tion eines Kin­des einen gesetz­li­chen Anspruch auf Reduk­tion ihres Arbeits­pen­sums ein­räu­men wollte. Die EVP-Ratsmitglieder hat­ten die­sen Vor­schlag unter­stützt.

Der Natio­nal­rat hat eine par­la­men­ta­ri­sche Initia­tive lei­der abge­lehnt, die das Obli­ga­tio­nen­recht ent­spre­chend anpas­sen wollte,– und damit eine grosse Chance ver­passt, die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf für beide Eltern­teile in der Schweiz deut­lich zu erhö­hen. Ziel der par­la­men­ta­ri­schen Initia­tive war es, gerade auch jun­gen Vätern ver­mehrt die Mög­lich­keit zu geben, Teil­zeit zu arbei­ten. Die Erfah­run­gen in den Ver­wal­tun­gen des Bun­des, der Kan­tone und Städte haben gezeigt, dass sich eine sol­che Sen­kung des Arbeits­pen­sum um maxi­mal 20 Pro­zent bes­tens bewährt hat. Mit dem Vor­stoss hätte diese zeit­ge­mässe Option für junge Fami­lien auch in ande­ren Betrie­ben ermög­licht wer­den kön­nen.