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Newsartikel

Stärkung der Aktionärsinteressen

Die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei der Schweiz begrüsst die Neu­ord­nung des Akti­en­rechts. In ihrer Ver­nehm­las­sungs­ant­wort bemän­gelt die EVP ein­zig die zu tie­fen Grenz­werte, ab denen bei der Rech­nungs­le­gung die anspruchs­vol­le­ren Bestim­mun­gen gel­ten.

Ins­ge­samt stär­ken die in der Revi­sion des Aktien- und Rech­nungs­le­gungs­rechts vor­ge­se­he­nen Ände­run­gen die Aktio­närs­in­ter­es­sen und wer­den des­halb von der EVP Schweiz begrüsst.<?xml:namespace pre­fix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

 

Das gilt ins­be­son­dere für die Ver­bes­se­rung der Cor­po­rate Gover­nance, inklu­sive der Abschaf­fung von Organ­ver­tre­tung und Depot­stimm­recht. Auch die Pflicht zur jähr­li­chen Ein­zel­wahl der Ver­wal­tungs­räte wird von der EVP unter­stützt.

 

Bei der Neu­re­ge­lung der Rech­nungs­le­gung ist die EVP aller­dings der Ansicht, dass die anspruchs­vol­le­ren Bestim­mun­gen erst für grös­sere Unter­neh­men als in der Vor­lage des Bun­des­ra­tes vor­ge­se­hen gel­ten sol­len. Kon­kret geht es um die Pflicht eines Lage­be­rich­tes (vor­mals Jah­res­be­rich­tes) und einer Geld­fluss­rech­nung, wel­che nach dem Wil­len des Bun­des­ra­tes für Unter­neh­men gel­ten soll, die eine Bilanz­summe von min­des­tens 10 Mil­lio­nen auf­wei­sen, einen Umsatz­er­lös von min­des­tens 20 Mil­lio­nen erzie­len und mehr als 50 Per­so­nen beschäf­ti­gen.

 

Damit nur grös­sere Unter­neh­men den Mehr­auf­wand betrei­ben müs­sen und KMU’s ver­mehrt von den ein­fa­che­ren Regeln zur Rech­nungs­le­gung pro­fi­tie­ren kön­nen, soll­ten diese Kri­te­rien nach Ansicht der EVP nach oben ver­scho­ben wer­den.

 

Zürich, den 23. Mai 2006/nh