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Newsartikel

Prüfung für Hundehalter und Hundehalterinnen

Heute Mon­tag reicht Natio­nal­rat Hei­ner Stu­der (EVP, AG) eine Motion für „grif­fi­gere Geset­zes­be­stim­mun­gen für das Hal­ten von Hun­den“ ein. Er for­dert darin die Schaf­fung einer Hun­de­hal­ter­prü­fung, das Fest­le­gen von Maulkorb- und Lei­nenz­wangs­be­stim­mun­gen sowie die Kom­pe­tenz des Bun­des­ra­tes, gewisse Hun­de­ras­sen zu ver­bie­ten.

Bereits im Jahr 2000 hat Natio­nal­rat Hei­ner Stu­der (EVP, AG) in zwei Vor­stös­sen unter ande­rem ein Ver­bot der Hal­tung von Kampf­hun­den oder die Schaf­fung einer Hun­de­hal­ter­prü­fung gefor­dert. Der Bun­des­rat bezeich­nete in sei­ner Ant­wort die Aus­bil­dung der Hun­de­hal­ter als wich­tige prä­ven­tive Mass­nahme. Wie sinn­voll oder prak­ti­ka­bel eine Hun­de­hal­ter­prü­fung sei, müsse aber zuerst abge­klärt wer­den. Die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei der Schweiz geht davon aus, dass diese Arbei­ten in der Zwi­schen­zeit abge­schlos­sen wur­den.

 

Heute Mon­tag wird Hei­ner Stu­der im Zusam­men­hang mit dem tra­gi­schen Vor­fall vom 1. Dezem­ber in Ober­glatt in einer Motion erneut die Schaf­fung einer Hun­de­hal­ter­prü­fung für die Hal­ter und Hal­te­rin­nen von Tie­ren über 15 Kilo­gramm for­dern. Zwei­tens soll der Bun­des­rat Maulkorb- und Lei­nenz­wangs­be­stim­mun­gen vor­schla­gen und schliess­lich die Kom­pe­tenz erhal­ten, die Hal­tung gewis­ser Hun­de­ras­sen gänz­lich zu ver­bie­ten.

 

Zwar hät­ten ver­schie­dene Kan­tone, so Stu­der in der Begrün­dung sei­ner Motion, ihre Bestim­mun­gen über das Hal­ten von Hun­den seit 2000 wirk­sam ver­schärft, in ande­ren habe sich in die­sem Zusam­men­hang aber nichts ver­än­dert. Des­halb habe nun der Bund für eine ein­heit­li­che Rege­lung zu sor­gen und die ent­schei­den­den Kri­te­rien für eine sichere Hal­tung poten­ti­ell gefähr­li­cher Hunde grif­fig zu for­mu­lie­ren.

 

Zürich, 5. Dezem­ber 2005/nh