Menu Home

Newsartikel

Keine Kriegsmaterialexporte in Krisengebiete!

Ges­tern Mon­tag hat EVP-Nationalrat Hei­ner Stu­der im Par­la­ment zwei Anfra­gen ein­ge­reicht: zum einen sol­len keine Kriegs­ma­te­ri­al­ex­porte nach Indien, Pakis­tan und Sau­di­ara­bien erfol­gen, zum andern soll eine Wer­be­ein­schrän­kung nach bri­ti­schem Vor­bild die Gesund­heit unse­rer Kin­der ver­bes­sern.

Ges­tern Mon­tag hat EVP-Nationalrat Hei­ner Stu­der im Par­la­ment zwei Anfra­gen ein­ge­reicht: zum einen könnte nach bri­ti­schem Vor­bild ein Wer­be­ver­bot für beson­ders fett-, salz- und zucker­hal­tige Lebens­mit­tel und Getränke in Fern­seh­sen­dun­gen, die sich an Kin­der unter 16 Jah­ren rich­ten, ein­ge­führt wer­den. Damit belebt Natio­nal­rat Stu­der sei­nen letzt­jäh­ri­gen Vor­stoss für eine Fett­steuer in einer neuen Spiel­art.

 

Zum andern stösst sich Stu­der daran, dass der Bun­des­rat Mitte Dezem­ber über­ra­schen­der­weise Kriegs­ma­te­ri­al­ex­porte nach Indien, Pakis­tan und Sau­di­ara­bien geneh­migt hat, trotz der sehr deut­li­chen Kri­tik der Geschäfts­prü­fungs­kom­mis­sion des Natio­nal­ra­tes in die­ser heik­len Ange­le­gen­heit. Stu­der will wis­sen, warum der Bun­des­rat Kriegs­ma­te­ri­al­ex­porte in diese Län­der bewil­lige, die sich doch um Atom­waf­fen bemü­hen und die Men­schen­rechte miss­ach­ten wür­den.

 

Zürich, den 19. Dezem­ber 2006/nh