Fehlgeburten: Bundesrat will Eltern die Trauerarbeit erleichtern


Der Bun­des­rat folgt einem Pos­tu­lat von EVP-​Nationalrätin Mari­anne Streiff. Eltern sol­len künf­tig bei einer Fehl­ge­burt die Mög­lich­keit haben, die Geburt beim Zivil­stands­amt im Per­so­nen­stands­re­gis­ter ein­tra­gen zu lassen.

Vor mehr als zwei Jah­ren hatte Mari­anne Streiff ein Pos­tu­lat zur «Ver­bes­se­rung der Rechts­lage für Tot­ge­bo­rene» eingereicht.

Der Bun­des­rat befür­wor­tete nun in sei­nem Bericht das Anlie­gen, dass Eltern bei einer Fehl­ge­burt in Zukunft die Mög­lich­keit haben sol­len, die Geburt beim Zivil­stands­amt im Per­so­nen­stands­re­gis­ter ein­tra­gen zu lassen.

Eine Ein­tra­gung im Regis­ter kann die Trau­er­ar­beit der Eltern erleich­tern und dazu bei­tra­gen, die kan­to­na­len und kom­mu­na­len For­ma­li­tä­ten rund um eine all­fäl­lige Bestat­tung zu ver­ein­fa­chen. Die Mög­lich­keit dazu wird nun im Rah­men bereits lau­fen­der Pro­jekte geschaffen.