EVP: Überbrückungsleistungen bleiben notwendig

Die Her­aus­for­de­run­gen für ältere Arbeits­lose am Arbeits­markt haben sich mit der Covid19-Pandemie noch ver­schärft. Die Rats­mit­glie­der der EVP haben des­halb ges­tern Abend im Rah­men der Dif­fe­renz­be­ra­tun­gen die Über­brü­ckungs­leis­tun­gen für ältere Arbeits­lose wei­ter­hin unter­stützt.

Der Natio­nal­rat hat dem Vor­schlag des Stän­de­ra­tes zuge­stimmt, die Krank­heits­kos­ten mit in den Pla­fond für die Über­brü­ckungs­leis­tun­gen ein­zu­be­rech­nen. Jetzt ver­bleibt als letzte Dif­fe­renz zum Stän­de­rat die Ober­grenze der Über­brü­ckungs­rente für Allein­ste­hende. Der Natio­nal­rat schlägt hier das 2,25-fache des all­ge­mei­nen Lebens­be­darfs als Ober­grenze vor.

Die Über­brü­ckungs­leis­tun­gen sol­len künf­tig unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen 60-jährige Aus­ge­steu­erte erhal­ten kön­nen, unab­hän­gig vom Zeit­punkt der Aus­steue­rung. Die Höhe der Leis­tun­gen wird ähn­lich berech­net wie die Ergän­zungs­leis­tun­gen. Damit will der Rat ältere aus­ge­steu­erte Arbeits­lose vor Alters­ar­mut schüt­zen. Die Vor­lage greift einige Vor­schläge der EVP aus der Ver­nehm­las­sung auf: Betreuungs- und Erzie­hungs­gut­schrif­ten wer­den in die Berech­nun­gen ein­be­zo­gen. Auch behält die Reinte­gra­tion älte­rer aus­ge­steu­er­ter Per­so­nen mit der jet­zi­gen Aus­ge­stal­tung Prio­ri­tät.