EVP stimmt für Velowege und Fairfood

An der heu­ti­gen Dele­gier­ten­ver­samm­lung der EVP Schweiz in St. Gal­len haben die Dele­gier­ten der EVP Schweiz die Ja-Parole zum Bun­des­be­schluss über die Velo­wege sowie zur Fair-Food-Initiative gefasst. Die Initia­tive für Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät emp­feh­len die Dele­gier­ten hin­ge­gen zur Ableh­nung.

Mit 67 zu 2 bei 1 Ent­hal­tung beschlos­sen die EVP-Delegierten die Ja-Parole zum Bun­des­be­schluss über die Velo­wege. «Mit die­ser sinn­vol­len Ver­fas­sungs­än­de­rung kön­nen wir in der Schweiz das Velo­fah­ren künf­tig ein­heit­lich und über Gemeinde- und Kan­tons­gren­zen hin­weg för­dern», betonte EVP-Nationalrat Nik Gug­ger in sei­nem Plä­do­yer für den Beschluss. «Aus­ge­baute Rad­wege bedeu­ten Sicher­heit für Velo­fah­rende. Velo­fah­ren ent­las­tet den öffent­li­chen Ver­kehr und die Stras­sen. Es senkt den Raum­be­darf für Ver­kehrs­in­fra­struk­tur und ist immer noch die ener­gie­ef­fi­zi­en­teste Art der Fort­be­we­gung», fasste Nik Gug­ger die Vor­teile zusam­men. «Vom Aus­bau der Velo­wege pro­fi­tie­ren alle», so Gug­gers Fazit. 

Fair-Food-Initiative: Ers­ter Schritt gegen Umwelt- und Sozi­al­dum­ping

Mit 55 zu 12 bei 3 Ent­hal­tun­gen spra­chen sich die Dele­gier­ten für ein Ja zur Fair-Food-Initiative aus. Aus Sicht der EVP Dele­gier­ten ist die Initia­tive ein ers­ter Schritt gegen Öko- und Sozi­al­dum­ping der Agro-Industrier und ihrer Pro­duk­ti­ons­me­tho­den, die auf gross­flä­chige Mono­kul­tu­ren, Mas­sen­tier­hal­tung und den Ein­satz che­mi­scher Stoffe set­zen. Die EVP-Delegierten begrüss­ten zudem die gefor­der­ten Mass­nah­men gegen umwelt­schäd­li­chen Trans­port und Lage­rung sowie die gras­sie­rende Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung.

Anlie­gen bereits berück­sich­tigt

Schliess­lich fass­ten die Dele­gier­ten mit 58 Nein zu 6 Ja bei 6 Ent­hal­tun­gen die Nein-Parole zur Volks­in­itia­tive «Für Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät». Die Anlie­gen der Initia­tive wer­den aus Sicht der EVP mit der heu­ti­gen Agrar­po­li­tik des Bun­des bereits weit­ge­hend berück­sich­tigt, ebenso in der Bun­des­ver­fas­sung, die eben erst vom Volk durch den Arti­kel zur Ernäh­rungs­si­cher­heit ergänzt wor­den ist.

Für Aus­künfte:

Mari­anne Streiff-Feller, Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nal­rä­tin: 079 664 74 57
François Bach­mann, Vize­prä­si­dent (Roman­die): 079 668 69 46
Nik Gug­ger, Vize­prä­si­dent und Natio­nal­rat: 079 385 35 35
Domi­nik Währy, Gene­ral­se­kre­tär: 079 688 05 55
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70