Menu Home

Newsartikel

EVP-Nationalrätin baut Kompromiss-Brücke mit

Künf­tig sol­len nur noch abge­wählte und bedürf­tige Par­la­ments­mit­glie­der finan­zi­elle Über­brü­ckungs­hilfe erhal­ten, und dies höchs­tens noch sechs Monate lang. Das hat der Natio­nal­rat ges­tern Abend ent­schie­den. Er folgte damit einem Kom­pro­miss der Min­der­heit Streiff aus der staats­po­li­ti­schen Kom­mis­sion.

Die SVP hatte die Abschaf­fung jeg­li­cher Über­brü­ckungs­hilfe ver­langt – mit dem berech­tig­ten Hin­weis, dass diese einer Bes­ser­stel­lung gegen­über ande­ren Arbeits­lo­sen gleich­käme. Gemein­sam mit einer Kom­mis­si­ons­min­der­heit aus SP, Mitte-Fraktion (CVP,EVP,BDP), Grü­nen und GLP fand EVP-Nationalrätin Mari­anne Streiff schliess­lich den par­tei­über­grei­fen­den Kom­pro­miss: Eine auf sechs Monate redu­zierte Über­brü­ckungs­hilfe, die jedoch nur bei Bedürf­tig­keit oder nach einer Nicht-Wiederwahl bean­tragt wer­den darf – und dies auch nur, wenn gleich­zei­tig keine Gel­der der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung bezo­gen wer­den.  «Wer frei­wil­lig geht, kann sei­nen Berufs­ein­stieg im Vor­aus pla­nen», argu­men­tierte die Spre­che­rin der Min­der­heit Mari­anne Streiff (EVP/BE). Die­ser Min­der­heits­an­trag setzte sich mit 107 zu 77 Stim­men durch. Er hat gute Chan­cen, nun auch die Brü­cke zum Stän­de­rat zu bauen.

Kon­takt:
Mari­anne Streiff, Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nal­rä­tin: 079 664 74 57
Roman Rutz, Gene­ral­se­kre­tär: 078 683 56 05
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70