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Newsartikel

Bundesrat untersucht Situation der Grundrechte der Tibeter in der Schweiz

Mit deut­li­chem Mehr hat der Natio­nal­rat zum Auf­takt der 3. Woche der Früh­jahrs­ses­sion ein Pos­tu­lat sei­ner Aus­sen­po­li­ti­schen Kom­mis­sion ange­nom­men. Es for­dert den Bun­des­rat dazu auf, einen Bericht über die Situa­tion der Tibe­te­rin­nen und Tibe­ter in der Schweiz vor­zu­le­gen. Der Bun­des­rat selbst hatte die Annahme emp­foh­len.

Der Bun­des­rat soll der Aus­sen­po­li­ti­schen Kom­mis­sion des Natio­nal­rats einen detail­lier­ten Bericht über die Situa­tion der Tibe­te­rin­nen und Tibe­ter in der Schweiz vor­le­gen. Dies hat der Natio­nal­rat in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung mit 134 zu 48 Stim­men auf Emp­feh­lung des Bun­des­ra­tes ent­schie­den.  Das Haupt­au­gen­merk der Unter­su­chung soll dabei auf der Mei­nungs­äus­se­rungs­frei­heit und der Über­wa­chung lie­gen. Der Vor­stoss geht auf eine Peti­tion der Gesell­schaft für bedrohte Völ­ker aus dem Jahr 2018 zurück, wel­che die Ein­hal­tung der Grund­rechte der Tibe­te­rin­nen und Tibe­ter auch in der Schweiz gefor­dert hatte. Hin­ter­grund sind Berichte über Ver­stösse gegen diese Grund­rechte sei­tens der Volks­re­pu­blik China auch auf dem Ter­rain der Schweiz. Der Bun­des­rat will die­sen Vor­wür­fen nun auf den Grund gehen.