Griffige Massnahmen für das Halten von Hunden gefordert

Mit sei­ner Motion vom 6. Dezem­ber 2005 schlägt Natio­nal­rat Hei­ner Stu­der (EVP/AG) grif­fige Geset­zes­bes­tim­mun­gen für das Hal­ten von Hun­den vor. Wo bleibt die Ant­wort des Bun­des­rates auf die­sen aktuel­len Vors­toss?

Der Bun­des­rat bean­tragt, die Motio­nen der Kom­mis­sio­nen Wis­sen­schaft, Bil­dung und Kul­tur des National- und Stän­de­rates, welche eine rasche Umset­zung des neuen Tier­schutz­ge­setzes ans­tre­ben, zur Ableh­nung. Seine Haup­tar­gu­men­ta­tion bes­teht darin, für ein­sch­nei­dende Mass­nah­men seien die Kan­tone zustän­dig.

 

Im Wis­sen darum, dass die gel­ten­den Kom­pe­ten­zen des Bundes limi­tiert sind, reichte EVP-Nationalrat Hei­ner Stu­der (AG) am 6. Dezem­ber 2005 eine Motion ein, welche dem Bund die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen geben will. Die Schaf­fung der feh­len­den Rechts­grund­lage sollte sofort an die Hand genom­men wer­den. Obwohl Vorstösse auf die nächste Ses­sion hin beant­wor­tet wer­den soll­ten, schweigt der Bun­des­rat zu die­ser Motion, welche dem Bund die auch von vie­len Kan­to­nen befür­wor­te­ten Kom­pe­ten­zen geben will.

 

Bei den WBK-Motionen, welche von National- und Stän­de­rat am 15. März 2006 behan­delt wer­den, geht es um eine rasche und wir­kung­svolle Umset­zung der neuen Bes­tim­mun­gen über Zucht, Auf­zucht und das Hal­ten von Tie­ren. Durch eine rasche Umset­zung die­ser Motion zuguns­ten von Mensch und Tier kön­nen bald wir­kende Mass­nah­men ergrif­fen wer­den. Im Gegen­satz zur weit ver­brei­te­ten Mei­nung ent­schei­det das Par­la­ment am 15. März 2006 nicht über ein Pit­bull­ver­bot.

 

Zürich, 13. März 2006/hst