EVP unterstützte Velo-Initiative und Gegenentwurf

Die EVP hat heute im Natio­nal­rat dafür plä­diert, sowohl die Volk­si­ni­tia­tive zur För­de­rung der Velo-, Fuss- und Wan­der­wege (Velo-Initiative) anzu­neh­men als auch dem Gege­nent­wurf des Bun­des­rates zuzus­tim­men. Nur die Ini­tia­tive for­dert expli­zit Mass­nah­men für die Siche­rheit der Velo­fah­rer und Velo­fah­re­rin­nen. Der Rat ent­schied sich meh­rheit­lich für den Gege­nent­wurf, der das Anlie­gen der Ini­tia­tive weit­ge­hend auf­nimmt.

Die Ini­tia­tive möchte den bes­te­hen­den Ver­fas­sung­sar­ti­kel über die Fuss- und Wan­der­wege mit Bes­tim­mun­gen für Velo­wege ergän­zen. Sie will dem Bund die Kom­pe­tenz geben, Rah­men­be­din­gun­gen zur Veloför­de­rung zu defi­nie­ren sowie Kan­tone und Gemein­den bei der Umset­zung zu unterstüt­zen. Dadurch will sie errei­chen, dass mehr Velo­wege ers­tellt und betrie­ben wer­den.
 

Alle pro­fi­tie­ren

«Die Ini­tia­tive und der Gegen­vor­schlag bie­ten die Chance, das Velo­fah­ren ein­heit­lich und über Gemeinde- und Kan­tons­gren­zen hin­weg zu för­dern. Aus­ge­baute Rad­wege garan­tie­ren den Velo­fah­ren­den Siche­rheit. Velos brau­chen wenig Platz und verur­sa­chen kei­nen Lärm. Und Velo­fah­ren ist die ener­gieef­fi­zien­teste Art der Fort­be­we­gung», brachte EVP-Nationalrat Nik Gug­ger, ZH, die Vor­teile der Ini­tia­tive in sei­nem ers­ten Votum vor dem Rat auf den Punkt. «Von der För­de­rung des Velo­fah­rens und dem Aus­bau der Velo­wege pro­fi­tie­ren alle», so Gug­gers Fazit. Öffent­li­cher Ver­kehr und Stras­sen wür­den ent­las­tet, der Raum­be­darf für Ver­kehr­sin­fras­truk­tur sinke.

 

Mehr Siche­rheit für Velo­fah­rer

Der Haup­tun­ter­schied zwi­schen Ini­tia­tive und Gegen­vor­schlag bes­teht darin, dass Velo-, Fuss- und Wan­der­wege gemäss Ini­tia­tive von Bund, Kan­to­nen und Drit­ten geför­dert wer­den müs­sen, wäh­rend sie beim Gegen­vor­schlag nur geför­dert wer­den kön­nen. Da jedoch nur die Ini­tia­tive die «Anlage und Erhal­tung attrak­ti­ver und siche­rer Netze», also mehr Ver­kehrs­si­che­rheit für Velos for­dert, emp­fiehlt die EVP auch diese zur Annahme. Denn beim Velo sind in den letz­ten Jah­ren die Unfall­zah­len lei­der nicht gesun­ken. Obwohl die Schwei­zer nur 1,4 Prozent ihrer gesam­ten Weg­strecke auf dem Velo zurü­ck­le­gen, sind mehr als 15 Prozent aller Ver­kehrs­to­ten unter Velo­fah­rern zu bek­la­gen.

Der Natio­nal­rat nahm schliess­lich den Gege­nent­wurf des Bun­des­rates zur Ini­tia­tive mit kla­rem Stim­men­mehr an.

 

Für Auskünfte:

Nik Gug­ger, Natio­nal­rat: 079 385 35 35
Marianne Streiff-Feller, Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nalrä­tin: 079 664 74 57
Domi­nik Währy, Gene­ral­se­kretär:
079 688 05 55
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70