Ja zur Energiestrategie 2050
(Energiegesetz, EnG)

Parolen der EVP

Ja zur Energiestrategie 2050 (Energiegesetz, EnG) 

Die Delegiertenversammlung der EVP Schweiz vom 18. März 2017 fasste mit 78 Ja- zu 2 Nein-Stimmen die Ja-Parole für die Energiestrategie 2050 (Energiegesetz, EnG) vom 30. September 2016).

In Kürze

Mit der Energiestrategie 2050 sollen unter anderem der Endenergie- und der Stromverbrauch reduziert, der Anteil der erneuerbaren Energien erhöht und die energiebedingten CO2-Emissionen gesenkt werden. Dabei soll die hohe Versorgungssicherheit und die preiswerte Energieversorgung in der Schweiz nicht gefährdet werden. Im September 2013 hat der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket verabschiedet, drei Jahre später am 30. September 2016 folgte das Parlament. Durch das Zustandekommen des Referendums stimmt das Volk am 21. Mai 2017 über dieses Energiegesetz ab.

Argumente

  • In Richtung Energiewende: Mehr Energieeffizienz, mehr erneuerbare Energien, Ausstieg aus der Atomenergie: Die Energiestrategie 2050 schlägt einige wichtige Pflöcke für die Energiewende der Schweiz ein
  • Geld bleibt hier: Die Energiestrategie stärkt die Produktion von einheimischer, erneuerbarer Energie. Die Abhängigkeit vom Ausland sinkt, die Versorgungssicherheit steigt.
  • Arbeit bleibt hier: Die Energiestrategie stärkt das Gebäudeprogramm, die Schweizer Wirtschaft und gibt der Schweiz Planungs- und Investitionssicherheit.
  • Effizienzsteigerung: Elektrogeräte werden immer effizienter, Investitionen in energiesparende Gebäude sind künftig steuerlich abzugsfähig und auch die CO2-Emissionen von Autos werden reduziert.
  • Förderung von erneuerbaren Energiequellen: Mit einer zeitlich limitierten, marktnahen Förderungen von erneuerbaren Energieanlagen.
  • Mehr Nachhaltigkeit: Die Schweizer Energieversorgung fusst stärker auf erneuerbaren, statt fossilen oder atomaren Energiequellen.
  • Stärkung der Wasserkraft: Die Wasserkraft in der Schweiz wird effizienter und umweltverträglicher gefördert.
  • Keine Alternativen: Das Werk Mühleberg wird 2019 vom Netz gehen. Die anderen Atomkraftwerke werden mittelfristig folgen. Dreckstrom aus dem Ausland verringert die Wertschöpfung in der Schweiz und ist schlecht für die Umwelt. Für neue Atomkraftwerke gibts weder Investoren noch Standorte.

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