Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache"

Grundzüge der Volksinitiative:
Die Eidgenössische Volksinitiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" will Abtreibungen aus dem Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung streichen. Sie verspricht sich davon folgende Vorteile:
Die direkten und indirekten Gesundheitskosten werden reduziert.
Die Selbstverantwortung der Versicherten wird gestärkt: Wer für sich die Möglichkeit einer Abtreibung in Betracht zieht, kann eine freiwillige Zusatzversicherung abschliessen oder die Kosten direkt bezahlen.
Die Initiative stellt sicher, dass die obligatorische Krankenversicherung eher Leben rettet und heilt, nicht aber Leben vernichtet.
Die Initiative stoppt den finanziellen Anreiz durch die Krankenversicherung, Schwangerschaften abzubrechen. Das reduziert die Zahl der Abtreibungen.
Weshalb die EVP die Initiative unterstützt:
Niemand soll über seine Krankenkassenprämien die Abtreibungen anderer mitfinanzieren müssen.
Abtreibungen sind keine Krankheit und aus Sicht des Lebensschutzes unerwünscht. Sie gehören nicht zur Grundversorgung der obligatorischen Krankenversicherung.
Die EVP will nicht die Frauen finanziell bestrafen, sondern die Zahl der Abtreibungen möglichst senken.
Jugendliche unter 16 Jahren können nicht mehr ohne Wissen und Einwilligung der Eltern zur Abtreibung gedrängt werden, weil zuerst die Finanzierungsfrage geklärt werden muss.
Status der Volksinitiative:
Die Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" ist im Juli 2011 mit 110'000 Unterschriften eingereicht worden.






