01.06.2007 | Klimainitiative

Volksinitiative "für ein gesundes Klima"

Die Klimainitiative fordert von Bund und Kantonen bis im Jahr 2020 eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990. Sie ist Ende Februar 2008 mit 151 817 Unterschriften eingereicht und im März 2012 aufgrund des erreichten Kompromisses um das CO2-Gesetz zurückgezogen worden.

Grundzüge der Volksinitiative:

Die Eidgenössische Volksinitiative "für ein gesundes Klima" will Bund und Kantone auf eine wirksame Klimapolitik verpflichten: sie sollen dafür sorgen, dass die Menge der landesweiten, vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Stand von 1990 um mindestens 30 Prozent abnimmt.

 

Weshalb die EVP die Initiative unterstützt:

(vgl. auch den untenstehenden Artikel aus akzente 2007/03)

  • Wir wollen die Schöpfung für die kommenden Generationen erhalten.
  • Der Schutz des Klimas ist vordringlich. Es ist unbestritten, dass die Klimaerwärmung vom Menschen verursacht ist (IPCC-Report) und massive Auswirkungen auf das Leben auf diesem Planeten haben kann.
  • Es ist sehr viel günstiger, jetzt etwas fürs Klima zu unternehmen, als später die Kosten der globalen Erwärmung tragen zu müssen (Stern-Report).
  • Klimaschutz ist nachhaltig: er erhält unseren Kindern und Kindeskinder die Lebensgrundlagen und sichert unseren Wohlstand auch in Zukunft.
  • Klimaschutz ist machbar: mögliche Vorschläge zur Umsetzung liegen bereits auf dem Tisch (z.B. die Pläne aus dem Departement Leuenberger). Sie können rasch umgesetzt werden und sind nicht derart einschneidend.
  • Wenn wir jetzt in erneuerbare Energien investieren, eignet sich die Schweizer Industrie das nötige Know-how an, bietet neue Arbeitsplätze an und sichert sich einen Standortvorteil in diesem Wachstumsmarkt. 

Status der Volksinitiative:

Die Klimainitiative ist Ende Februar 2008 mit 151 817 Unterschriften (davon 117 325 beglaubigte) eingereicht worden. Im März 2012 haben die Initianten das Begehren aufgrund des erreichten Kompromisses im CO2-Gesetz zurückgezogen.