23.08.2007 | Landschaftsinitiative
Volksinitiative "Raum für Mensch und Natur"

Grundzüge der Volksinitiative:
Die Eidgenössische Volksinitiative "Raum für Mensch und Natur (Landschaftsinitiative)" verlangt,
- dass Bund und Kantone gemeinsam für einen haushälterischen Umgang mit dem Boden sorgen,
- dass das Bau- und Nichtbaugebiet getrennt und Kulturland geschützt wird,
- eine hochwertige Entwicklung in den Siedlungen,
- dass Bauernland, Wald und Naturflächen für die Lebensmittel- und Rohstoffproduktion und als Erholungsräume erhalten bleiben,
- dass das Baugebiet während 20 Jahren nicht vergrössert werden darf. Wer neues Bauland einzont, muss andernorts eine zu grosse Bauzone verkleinern.
Weshalb die EVP die Initiative unterstützt:
- Die Zersiedelung der Schweiz ist schon weit fortgeschritten. Wir verlangen einen haushälterischen Umgang mit dem Boden - der Schöpfung und unseren Nachkommen zu liebe.
- Die Schweizer Raumplanung muss gestärkt werden. Zu oft wird sie aufgeweicht oder fällt Einzelinteressen zum Opfer.
- Was sich beim Wald bewährt, soll auch für den Boden gelten: jede Rodung im Wald muss durch eine Aufforstung kompensiert werden. In ähnlicher Weise soll jeder eingezonte Quadratmeter Bauland durch die Verkleinerung einer zu grossen Bauzone wettgemacht werden.
Status der Volksinitiative:
Die Landschaftsinitiative ist im August 2008 mit 110'044 Unterschriften eingereicht worden und wurde aufgrund der Zustimmung zum revidierten Raumplanungsgesetz im März 2013 zurückgezogen.
- Dateien:
2007_landschaftsinitiative_unterschriftenbogen.pdf [87 K]
2007_signatures_pour_le_paysage.pdf [89 K]
- Links:
- www.landschaftsinitiative.ch






