23.09.2012 | Volksabstimmung

Ja zur Initiative "Schutz vor Passivrauchen"

Die Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen" will die Bevölkerung in allen öffentlich zugänglichen Räumen und am Arbeitsplatz vor dem gesundheitsschädigenden Passivrauchen schützen. Die EVP hat die Initiative bereits in der Sammelphase unterstützt.

Parole der Delegiertenversammlung: 

Die DV der EVP Schweiz vom 23. Juni 2012 in Muttenz hat mit 64 zu 8 Stimmen die JA-Parole zur Vorlage beschlossen. 

 

Grundzüge der Vorlage:

Die Initiative "Schutz vor Passivrauchen" verlangt, dass alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (Restaurants, Bars, Schulen, Spitäler etc.), rauchfrei werden. Raucherräume, so genannte Fumoirs, können eingerichtet werden, solange sie unbedient sind. Generell soll im ganzen Land die gleiche Regelung gelten. 

 

Argumente der EVP:

  • Mehr Lebensqualität
    Drei von vier Nichtrauchenden wünschen sich, ihr Essen in einer rauchfreien Atmosphäre geniessen zu können.

  • Kein Anti-Raucher-Gesetz
    Wer das will, darf seinen Tabak weiter geniessen. Es geht nur um das Rauchen in Innenräumen, wo der Passivrauch andere gefährdet.

  • Schutz für alle Arbeitnehmenden
    Serviceangestellte sind täglich bis zu acht Stunden unfreiwillig dem gesundheitsschädigenden Tabakrauch ausgesetzt. Die Belastung entspricht 15 bis 38 gerauchten Zigaretten.

  • Chancengleichheit im Gastrogewerbe
    Es gelten für alle Betriebe die gleichen Bedingungen, unabhängig von Kantonsgrenzen und Betriebsgrössen.

  • Neue Chancen
    Die Betriebe profitieren von neuen Kunden, gesunden Angestellten und tieferen Reinigungskosten. Das belegen Erfahrungen im In- und Ausland.

  • Schluss mit dem kantonalen Flickenteppich
    Die Initative bringt in der ganzen Schweiz eine einheitliche, einfache und klare Regelung.

    Parole der EVP:

    JA zur Initiative "Schutz vor Passivrauchen" am 23. September 2012.

     

    Maja Ingold und Marianne Streiff unterstützen die Initiative:

    Beide EVP-Nationalrätinnen haben die Initiative im Parlament unterstützt.