Ja zum Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung

Parole der Delegiertenversammlung:
Die DV der EVP Schweiz vom 23. Juni 2012 in Muttenz hat mit 74 zu 2 Stimmen die JA-Parole zur Vorlage beschlossen.
Grundzüge der Vorlage:
Der Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung nimmt die wichtigsten Anliegen der Volksinitiative jugend+musik auf, die deshalb zurückgezogen worden ist. Bund und Kantone sollen die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern.
Argumente der EVP:
- Ein Schatz fürs Leben
Musikunterricht beeinflusst die Entwicklung des Menschen positiv. Wer ein Instrument spielen oder singen kann, hat einen Schatz fürs Leben.
- Ausgeglichene Schulbildung
"Randfächer" wie die Musik ziehen gegen die "Wissensfächer" regelmässig den Kürzeren und müssen z.B. Stunden abgeben. Musische Fächer sind aber ein wichtiger Bestandteil einer ausgeglichenen Ausbildung. - Förderung von begabten Jugendlichen
Musikalisch begabte Kinder und Jugendliche sollen die gleichen Chancen haben wie sportbegabte Kinder und Jugendliche. Die finanzielle, ideelle und schulische Unterstützung muss dabei gewährleistet sein. - Unterstützung von Musikschulen
Allen Kindern soll es ermöglicht werden, auf freiwilliger Basis eine Musikschule zu besuchen. Die hohen Elternbeiträge, die für musikalische Bildung zu entrichten sind, erzeugen eine Zugangssperre, wie sie kein anderer Bereich im Bildungswesen der Schweiz kennt.
Parole der EVP:
JA zum Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung am 23. September 2012.
Maja Ingold und Marianne Streiff unterstützen die Vorlage:
Beide EVP-Nationalrätinnen haben den Bundesbeschluss im Parlament unterstützt.






