11.03.2012 | Volksabstimmung

Ja zur Initiative zum Zweitwohnungsbau

Die Volksinitiative "Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen" will den Anteil von Zweitwohnungen in allen Gemeinden auf 20 Prozent beschränken. Die EVP unterstützt sie aus taktischen Gründen.


Parole der Delegiertenversammlung:  

Die DV der EVP Schweiz vom 3. Dezember 2011 in Langenthal hat mit 86 zu 8 Stimmen die JA-Parole zur Vorlage beschlossen.

 

Grundzüge der Vorlage:

Die Volksinitiative "Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen" will den Anteil von Zweitwohnungen am Gesamtbestand der Wohneinheiten und an der für Wohnzwecke genutzten Bruttogeschossfläche pro Gemeinde auf 20 Prozent beschränken.

 

Argumente der EVP:

  • Für die EVP ist unbestritten, dass Raum und Landschaft einen besseren Schutz brauchen und die Auswüchse des Zweitwohnungsbaus bekämpft werden müssen.
  • Die Initiative macht dazu zugegebenermassen etwas starre Vorgaben und schiesst teilweise über das Ziel hinaus. Es ist jedoch wichtig, dass sie nicht allzu wuchtig verworfen wird, um die später zur Abstimmung gelangende Landschaftsinitiative nicht zu gefährden.

Parole der EVP: 

JA zur Initiative "Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen" am 11. März 2012